Pädagogik

Willkommen auf unserer Seite für die Pädagogik! Unser pädagogisches Konzept ist darauf ausgerichtet, jedes Kind individuell zu fördern und zu begleiten. Wir legen großen Wert auf eine ganzheitliche Erziehung, die sowohl kognitive als auch soziale und emotionale Entwicklungsprozesse umfasst. In einer liebevollen und sicheren Umgebung unterstützen wir die Kinder in ihrer Selbstständigkeit und Kreativität, fördern ihre sozialen Kompetenzen und schaffen vielfältige Lernanreize.

Hände

Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit sind die Montessori-, und die Reggiopädagogik, sowie die Bildungsgrundsätze für Kinder von 0-10 Jahren in Kitas und Grundschulen in NRW.

Bildungsgrundsätze für Kinder

Das Kind steht im Mittelpunkt.

Wir fördern die Selbst-, Sozial-, Sach- und Methodenkompetenz. Ziel ist die gesellschaftliche Teilhabe.

Zu den Bildungsbereichen gehören die mathematische Bildung, die naturwissenschaftlich-technische Bildung, die Bewegung, die ökologische Bildung, die musisch-ästhetische Bildung, die soziale und interkulturelle Bildung, die Sprache und Kommunikation, die Religion und Ethik, die Körper-, Gesundheits- & Ernährungsbildung und der Bereich Medien.

Hilf mir, es selbst zu tun.
Zeige mir, wie es geht.
Tu es nicht für mich.
Ich kann und will es alleine tun.
Habe Geduld, meine Wege zu begreifen.
Sie sind vielleicht länger,
vielleicht brauche ich mehr Zeit,
weil ich mehrere Versuche machen will.
Mute mir Fehler und Anstrengung zu,
denn daraus kann ich lernen.

Montessoripädagogik

Die individuellen Lernbedürfnisse der Kinder stehen im Vordergrund. Die Kinder werden in ihrem natürlichen Entwicklungsdrang unterstützt und ihren sensiblen Entwicklungsphasen wird entsprechend Raum gegeben. Somit wird selbstbestimmtes Lernen ermöglicht.

Das Kind ist Akteur seiner Entwicklung. Entscheidend ist die vorbereitete Umgebung, damit jedes Kind ideale Rahmenbedingungen für seine individuelle Entwicklung erhält. Wichtige Komponenten der vorbereiteten Umgebung sind: Raum, Material; sowie Peers (die Gruppe, Gleichgesinnte) und die Pädagogen.

Die Montessoripädagogik geht auf die italienische Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1870-1952) zurück, die 1907 in Rom das erste Montessori-Kinderhaus gründete.

Reggio Pädagogik

Im Mittelpunkt steht das Kind als forschendes Wesen, das mit seiner Wissbegierde zum Experimentieren, Entdecken und Gestalten angeregt werden will. Es kann seine Empfindungen in „hundert Sprachen“ zum Ausdruck bringen, z.B. mit Worten, Bildern oder darstellendem Spiel. Die Gestaltung des Raumes, Einrichtung von Aktivitätsecken und Bildungsorten nimmt eine wichtige Funktion ein. Es dient sowohl dem Rückzug als auch als Anregung zur Aktivität. Die Dokumentation für die Eltern geschieht durch Fotos, Bilder und Texte. Die Reggio Pädagogik setzt auf die Kooperation zwischen Erziehern und Kindern. Die Pädagogen beobachten die Kinder, setzen Impulse und unterstützen ihre Aktivitäten.

Das Erziehungskonzept der Reggio-Pädagogik ist nach dem 2. Weltkrieg in der norditalienischen Stadt Reggio Emilia entstanden. Es versteht Erziehung als Gemeinschaftsaufgabe. Wichtigster Vertreter der Reggio-Pädagogik war der Pädagoge und Psychologe Prof. Loris Malaguzzi (1920-1994).

Weitere Informationen

Leitbild

Auf der Grundlage unseres Bildes vom Menschen und besonders vom Kind haben wir den Standpunkt, dass jeder Einzelne eine einzigartige Würde hat, die unantastbar ist. Jedes Kind ist ein Ebenbild Gottes (Gen 1,27), es ist einmalig – ein Original. Diese Originalität soll um Gottes Willen zur Entfaltung kommen.

 

Glaube

Wir sind ein fester Bestandteil der katholischen Kirchengemeinde St. Martin in Nottuln. Begleitet und unterstützt werden wir durch das Seelsorgeteam und die Kirchenvorstandsmitglieder. Unsere Arbeit orientiert sich am christlichen Menschenbild. Wir möchten, dass die Kinder christliche Werte kennen lernen und den Glauben als lebensbereichernd erfahren können. Daher greifen wir kirchliche Feste im Jahreskreis (z.B. Ostern, St. Martin, Weihnachten) ebenso auf, wie familiäre Anlässe (z.B. Geburt, Taufe, Tod). Regelmäßig erzählen wir den Kindern Geschichten aus der Bibel und feiern Gottesdienste in der Einrichtung und in der Kirche.

„Wenn Kinder klein sind, gebe ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel“ (Sprichwort)

Die Kinder gehören festen Stammgruppen an. Die Gruppenzugehörigkeit ermöglicht den Kindern eine Identifizierung mit der eigenen Gruppe. Die intensive Beziehung zu den Gruppenkindern, zu den Bezugsfachkräften und zu ihren Räumen gibt den Kindern die nötige Sicherheit und einen festen Platz im Gefüge „Kindergarten“. Aus dieser sicheren Umgebung heraus, „erobern“ sich die Kinder die Einrichtung und nehmen aktiv und selbstbewusst an Aktivitäten außerhalb ihrer Gruppe teil.

Inklusion

Alle Kinder und Familien haben ein Recht auf Teilhabe am Leben der Kindertageseinrichtung, wie der Gesellschaft.

Das Recht auf Bildung und das Recht auf Inklusion sind allgemeine Menschenrechte. Die UN-Kinderrechtskonvention und die UN-Behindertenrechtskonvention sichern die Rechte des Kindes. Inklusion betrachtet den Menschen als Teil der Gemeinschaft. Der Einschluss aller Kinder in eine Gemeinschaft (Inklusion) meint, jedes Kind gleichberechtigt an Tätigkeiten teilhaben und mitgestalten zu lassen. Jedes Kind ist mit seinen individuellen Voraussetzungen und Bedürfnissen in unserer Einrichtung willkommen. Die Kinder dürfen sich gegenseitig in ihrer Vielfalt erleben. Unser Anliegen ist es, jedes einzelne Kind einzubinden und individuell mit seinen Stärken und Schwächen zu unterstützen. Jedem Kind soll es ermöglicht werden sich in seinen Leistungen zu zeigen und entwickeln zu können. In einer Atmosphäre, in der individuelle Stärken und Schwächen akzeptiert und selbständige Lernprozesse angestoßen werden, können sich partnerschaftliche Beziehungen, Kreativität und Lernfreude entwickeln.

Unsere Einrichtung bietet jedem Kind individuell Zugang zu den einzelnen Bildungsbereichen, um Neugierde und Wissensdrang zu wecken und lebendig zu halten. Die Anerkennung individueller Bedürfnisse der Kinder lässt uns Rahmenbedingungen an die Besonderheiten und Bedürfnisse der Kinder ausrichten. Angebote werden im Alltag so umgesetzt, dass alle Kinder davon profitieren.

Dabei stehen das glücklich Sein und die Zufriedenheit jedes einzelnen Kindes im Vordergrund.

Von Bedeutung in unserer integrativen und inklusiven Arbeit ist die Vernetzung zwischen Tageseinrichtung, Eltern und externen Fachdiensten. Unsere Zusammenarbeit mit den Eltern ist geprägt von der Entwicklung einer vertrauensvollen, wertschätzenden Beziehung zueinander. In regelmäßigen Gesprächen, die spontan oder geplant sind, tauschen wir uns über die Entwicklung der Kinder aus, informieren und beraten. Die Fachkräfte in unserer Einrichtung arbeiten, durch die teiloffene Arbeit, gemeinsam an der Betreuung, Bildung und Erziehung der Kinder. Jedes Gruppenteam hat eine Person mit dem Schwerpunkt integrative / inklusive Betreuung. Jeder arbeitet mit den anderen Gruppenerzieherinnen Hand in Hand. Reflektion und kollegiale Beratung gehören zu den wöchentlichen Teamsitzungen.

Die Betreuung von Kindern mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, verbunden mit Mehrsprachigkeit und unterschiedlichen kulturellen Lebensstrukturen sind Teil der Inklusion. Die Einbeziehung der Eltern in die Abläufe der Kindertageseinrichtung, die Unterstützung beim Aufbau von Kontakten, das Nahebringen deutscher kultureller Strukturen und das Wahrnehmen der elterlichen Bedürfnisse sind selbstverständlich und unterstützen den partnerschaftlichen Bildungsauftrag.

Die Waldkitagruppe, die Waldwochen für die Hauskinder und das naturnahe Außengelände sind Elemente unserer naturpädagogischen Schwerpunkte. Das Draußen-Sein unterstützt die gesundheitliche und motorische Entwicklung. Die Beweglichkeit, Geschicklichkeit, Körperbeherrschung und das Selbstbewusstsein werden auf natürliche Weise gefördert, gefordert und gesteigert.
Über den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder wird auch das Interesse für die Natur geweckt. Sie übernehmen Verantwortung und die Pflege ihres Bereichs. Gärten werden durch die Kinder angelegt, bepflanzt und besät. Das Gemüse und das Obst werden gemeinsam geerntet und verzehrt. Die Kinder haben vielfältige Möglichkeiten die Natur und ihre Bewohner zu beobachten.

Durch das eigene Tun erlangen die Kinder eine große Wertschätzung gegenüber unserer Natur.